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Unsere Baby Erstausstattung – die wirklichen Must Haves

Baby Erstausstattung

Werdende Eltern kennen sie, die  zentrale Frage nach den Must Haves in Sachen Baby Erstausstattung. Die Anschaffungen können einen ganze Wochen beschäftigen, man möchte auf keinen Fall ein wichtiges Teil vergessen und es ist irgendwie auch nicht wirklich beruhigend, dass man eigentlich auch noch nach der Geburt shoppen gehen kann.Ich für meinen Teil habe diverse Websites und Bücher durchforstet, um ja auch perfekt vorbereitet zu sein. Die Vorstellung, dass ich irgendwann am Wickeltisch stehe und mir DAS  zentrale Teil fehlt, ließ den Angstschweiß regelrecht fließen. Vermutlich liegt es am Mutter-Gen, ich konnte einfach nicht mehr rational denken und Nachkaufen kam mir in dieser Situation völlig abwegig, ja sogar völlig irre vor. Die typische Mami-Panik halt.

Im Nachgang kann ich darüber schmunzeln, die Mulltücher stapeln sich nun zentnerweise in der Wickelkommode und auch so Dinge wie Nippelanspitzer (oder wie immer diese Dinger auch heißen mögen) fristen ein trauriges Dasein in meiner Sammlung skurriler Anschaffungen.

Listen rund um die Baby Erstausstattung sind wichtig Checkliste Erstausstattungund sinnvoll, keine Frage. Sie verschaffen  uns einen ersten Überblick über alles Nötige und unser kleiner Schatz kommt damit auf jeden Fall über die Runden. Was ist aber mit den Dingen, die man jenseits der Basis-Körperpflege oder des Transports braucht? Was ist mit den Dingen, die uns den Alltag erleichtern – gerade dann, wenn nicht alles rund läuft? Meiner Meinung nach sollte es auch hierfür Platz in den Listen geben.

Janosch war leider nicht eines dieser Vorzeige-Babies (gibt es die überhaupt im realen Leben?). Er wollte nicht den ganzen Tag schön in seinem Bettchen schlafen, genau genommen wollte er die ersten Wochen gar nicht schlafen und wenn nur auf dem Arm. Er wollte nicht auf seiner Decke spielen und die Baby Badewanne fand er erst recht doof. Stattdessen hat er gebrüllt, oft den ganzen Tag durch.
Leider hatten wir zu diesem Zeitpunkt keine Ahnung, was uns hätte helfen können und so mussten einige Foren und Blogs durchforstet werden, um gute Tipps zu bekommen. Unser oberstes Prinzip zu dieser Zeit – Trial and Error.

Die Top 5 Liste Unserer ganz persönlichen Baby Erstausstattung

An dieser Stelle daher mal unsere Top 5 der Dinge, die wir hätten schon zu Beginn anschaffen sollen:

  1. eine Federwiege
  2. ein Gymnastikball
  3. Tragetuch oder sonstige Tragehilfen
  4. Gripe Water
  5. Pucktuch

Die Federwiege 

Ein Bettchen gehört zu jeder Baby Erstausstattung, keine Frage. Was aber macht man, wenn das Baby partout nicht im Bettchen schlafen möchte? Die ersten Nächte war es schlicht nicht möglich, Janosch in sein Bettchen zu legen. Schon im Landeanflug fing er fürchterlich an zu weinen, darin schlafen war erst recht utopisch. Nachts schlief er daher zunächst bei mir im Bett, tagsüber war die Situation jedoch noch schwieriger. Je müder er wurde, desto mehr wurde geschrien, desto unruhiger wurden wir Eltern, desto mehr wurde gebrüllt… man sieht auf was es hinausläuft. Kurzum, Janosch musste schlafen, egal wie.

In einem Forum fand ich schließlich Eltern, die in der gleichen Situation waren wie wir. Dort bekam ich auch den Tipp mit der Federwiege.
Begonnen haben wir mit der Amazonas Kangoo. Kaum lag Janosch das erste Mal in seiner Federwiege,  schlief er sofort wie ein Engelchen. Er konnte endlich entspannt schlafen und das gleich einige Stunden am Stück. Danach hatten wir ein völlig anderes, deutlich zufriedeneres Baby!
Aktuell nutzen wir die Nonomo Federwiege, da Janosch zu groß für die Amazonas Kangoo wurde.
Unser Fazit: Janosch liebt es darin zu liegen, ohne Federwiege ginge bei uns gar nichts.

Der Gymnastikball

Meinen Pezziball habe ich mir schon in der Schwangerschaft zugelegt. Trotzdem sollt er meiner Erfahrung nach in der Baby Erstausstattung nicht fehlen. Warum? Weil er selbst den größten Schreihals zum Schlummern bringt. Wir haben uns mit unserem Muck im Arm gemütlich auf den Ball gesetzt, die Schwingungen des Balls beruhigen das Baby und man selbst sitzt auch gut, so werden gleich 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen.

Tragehilfen und Tragetücher

Tatsächlich habe ich mich mit Tragehilfen anfangs schwer getan. Viele Produkte sind nicht für Neugeborene geeignet und das oft empfohlene Tragetuch muss auch erst mal gebändigt  werden. Trotzdem habe ich mich am Ende dafür entschieden und bin sehr froh darüber.
Janosch wollte sich die ersten Wochen nicht ablegen lassen, nicht eine Minute. Ich hatte also die Wahl, entweder die kommenden Wochen auf dem Sofa festzuwachsen oder mir eine Tragehilfe zuzulegen. Angebotene Produkte gibt es mittlerweile viele, wir nutzen das Manduca Sling Tragetuch sowie den Bondolino von Hoppediz und sind sowohl mit Tuch sowie mit Trage absolut zufrieden.

Gripe Water

Wie viele andere Neugeborene hatte Janosch anfangs auch mit Bauchschmerzen zu kämpfen. Wir haben wirklich nichts ausgelassen, Bauchmassage mit und ohne Kümmelöl, Zäpfchen und das obligatorische Lefax – nichts wollte so recht helfen. Wieder einmal kam der entscheidende Tipp dann von unserer Hebamme: Gripe Water.
Das Wunderwässerchen aus Großbritannien und den USA ist hierzulande wenig bekannt. Dort aber ist es ein echter Kassenschlager!
Bei Gripe Water handelt es sich hauptsächlich um Dillöl und Natron, welches die überschüssige Magensäure binden soll. Bei der Anschaffung sollte auf jeden Fall darauf geachtet werden, dass kein Alkohol enthalten ist.

Das Pucktuch

Gerade in den ersten Lebenswochen brauchen viele Babies das ihnen bekannte Gefühl aus dem Mutterleib, um ein wenig entspannen zu können. Unser Muck war hier keine Ausnahme. Diversen Schreiattacken war nur mit Pucken beizukommen. Die wohlige Enge kombiniert mit viel Körperkontakt mit Papa und Mama gab unserem Sohn die fehlende Sicherheit, die die neue Welt zu diesem Zeitpunkt einfach nicht bieten konnte.
Es gibt Pucktücher in diversen Varianten, selbst ein Moltontuch kann problemlos zum Pucken verwendet werden. Wir hatten hingegen ein vorgefertigtes Tuch, das Janosch um die Beine herum anziehen konnte. Anschließend musste nur noch der Oberkörper „eingewickelt“ werden. Welche Variante man auch wählt, ein Pucktuch hilft  gerade zu Beginn wahre Wunder.

© PhotographyByMK / Fotolia.com

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