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Unser Bautagebuch – die Baudurchsprache steht an

Nun ist es schon wieder eine Weile her, dass ich euch unser Bautagebuch vorgestellt habe. Wie versprochen kommt nun heute ein erstes Update, denn wir hatten vor wenigen Wochen die Baudurchsprache! Es ist kaum zu glauben, wie dick unser Bauordner schon geworden ist. Dabei ist ja eigentlich noch gar nicht so viel passiert. Ich bin mal gespannt, wie er in einem Jahr aussehen wird.

Unser erster Meilenstein: wir suchen Fensterbänke aus

Wenige Wochen nach der Vertragsunterschrift stand also nun erst einmal die Baudurchsprache an. Endlich wurde es konkret! Bis zu diesem Zeitpunkt war unser Haus viel Theorie und ehrlich gesagt kaum greifbar. Jetzt aber wurde es endlich real, wir haben uns Fenster angeschaut, Türen ausgesucht und unser Haus auf dem Grundstück platziert. Wir hatten ja keine Ahnung, was man alles so aussuchen muss bei einem Haus. Dinge wie Türen und Klinken liegt natürlich nahe. Über den kleinen Austritt aus dem Haus auf die Terrasse hatte ich mir jedoch bis dato keine Gedanken gemacht und mir ist bis zu diesem Zeitpunkt auch noch nicht aufgefallen, dass jemand versenkte Schlüsseldingens (wo man den Schlüssel reinsteckt) sein Eigen nennt. An diesem Tag wurden also viele kleine und große Dinge besprochen und wir saßen am Ende tatsächlich den ganzen Tag bei Kern im Büro.
Ich war ehrlich gesagt ziemlich kaputt nach diesem Tag. So viele Infos und so viele Fragen, da kann einem schon mal der Kopf rauchen – sozusagen.

Wir beantragen eine Befreiung vom Bebauungsplan

Bei der Baudurchsprache haben wir nicht nur Fensterbänke und Dachziegel ausgesucht, wir haben auch unser Haus innerhalb des Baufensters platziert. Der Bebauungsplan für unser Örtchen hatte hier so manche Überraschung parat. So müssen wir laut Vorgabe unsere Garage, wenn sie denn nicht direkt ans Haus angeschlossen werden soll, an die Grundstücksgrenze zum Nachbarn bauen. Für uns würde das bedeuten, dass wir einen recht langen Fussweg von der Garage zum Haus hätten und uns dadurch ebenfalls ein großes Stück Garten flöten geht.
Unsere Architektin hat uns daher bei der Baudurchsprache dazu geraten, eine Befreiung vom Bebauungsplan für die Garage zu beantragen. Leider kann man die beiden Bauanträge seit Mai nicht mehr getrennt beim Bauamt einreichen (in NRW zumindest). Daher werden wir auf Empfehlung von Kern unsere Anträge persönlich beim Bauamt abgeben. Es ist halt eine andere Sache, wenn man sich persönlich gegenüber steht und einmal ganz tief in die Äuglein schauen kann. Ich hoffe unsere Ansprechpartnerin bei Kern wird hier Recht behalten.

Nach der Baudurchsprache: Wir sind dann mal beim Notar

Neben der Baudurchsprache gab es noch einen sehr wichtigen Termin – wir waren beim Notar und haben den Kaufvertrag und die Grundschuldbestellung unterschrieben. An der Stelle ist auch schon die erste unerwartete Rechnung bei uns eingetrudelt – das Amtsgericht hat uns für den Grundbucheintrag eine Gebühr von rund 1000€ berechnet. Es zeigt sich also schnell, dass ein Puffer im Budget wirklich wichtig ist und schneller zum Einsatz kommt als man denkt.

Im nächsten Schritt findet nun zeitnah das Bauanlaufgespräch statt. Hier lernen wir dann auch unseren Bauleiter kennen. Ich halte euch auf jeden Fall auf dem Laufenden!

Kernhaus - Bautagebuch

Alles Liebe!
Denise

 

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